nö :]
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Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Sieben Acht Neun Zehn Elf Zwölf Dreizehn [repeat]


6:30
Der Wecker lässt meine augen wildgeworden aufschnellen und ich hab das gefuehl ein zug fährt
durch meine ohren.
Danach schau' ich mich um, wo bin ich nur?
Die mauer verrät: Ich bin in meinem Raum.
Wo auch sonst, es ist unwarscheinlich das mich kleine grüne männchen in der Nacht entführt haben
und wiederlich-anregende experimente mit mir durchführen.
Schade.
Nachdem ich mir die augen gerieben hab, ob ich das jeden morgen aus routine tue, oder um
sicherzugehen das ich nicht immernoch in einem schecklich grotesk wirkenden traum gefangen bin ist bis dato ein
rätsel, dessen lösung durch einfaches nachdenken zu erreichen wäre, ich aber, obwohls nur einige sekunden dauern würde,
einfach keine zeit dazu finde.
Meine füße fühlen sich an, als wären sie mit der schwere gefüllt, die ich noch gestern abend
in meinem herzen trug.
Dementsprechend lief ich ins bad, ein aussenstehender hätte mich warscheinlich gefragt,
warum ich in meinem eigenen zimmer schlittschuh' fahre, oder es versuche - ich komme mir so lächerlich vor.
Kaum angekommen bin ich auch schon wieder aus dem Bad raus.
Im lauf der Zeit hat sich sowetwas wie routine eingebürgert.
Ich gehe also die treppen herrunter, ziel: Die Küche.
Als Ich zwei Toasts aus der packung, die schon immer da war seitdem ich hier war,
sehe ich wie sich der schimmel von ihnen runterzu bewegen schien, direkt auf meinen Körper.
Dort ankerte er sich schließlich fest, gleich neben den anderen Schimmelflecken, die bereits
meine Gesamte Armregion besiedelt hatten.
Und obwohl ich keinen hunger hatte schmierte ich mir zwei Brote.
Da nur eine packung Margarine [Halbfett&ohne Tierzusätze] schmierte ich, so eine große
ausahl hatte ich ja nicht, sie auf die toast, packte sie ein in schwarzer Alufolie.
Ich wusste genau, das sie am ende des tages, der noch in weiter ferne war, sowieso wieder
im müll enden werden.
Ich hör' den den Regen schreien und auslachen gleichermaßen, als ich mich auf mein bicyclette
steige und im kalten, nassen regen losfahre.
nach einer Halbe stunde bin ich angekommen.


Drinnen warten schon die monster auf mich.
Experimente, ohne jeden zweck werden durchgeführt.
Ichbin nicht der einzigste, es sieht so aus als wenn menschen wie du und ich, jeder einen
raum zugestellt bekommen, in denen messer, sägen, hammer und nägel, und andere, merkwürdig
aussehende werkzeuge lagern.
Aus allen Ecken hört man schreie, und man kann nur froh sein, das sie lauterals die eigenen
zu seien scheinen.
Eben noch spürte ich, wie jeden tag, das ich schwächer werde, bis ich umgefallen bin, jetzt
liege ich hier Diagonal, festgebunden, unter einem grellen licht, und höre
stimmen, die die monster von sich zu geben scheinen, obwohl ich ihre worte erkenne, kann ich
sie nicht sinnhabend zueinander ordnen.
Einer zieht mich hinten ein stück raus, sodass meine schienbeine nicht mehrauf dem Brett
liegen, ein anderer holt eine Säge, mit der er mir oben doe schienbeine ansägt..
Der Schmerz ist unerträglich.
Meine schreie mischen sich mit denen, aus den anderen kabinen.
Der der mit hervorgezogen hat hämmert mir, mit einem riesenhammer, immer und immer wieder
auf das hintere ende meiner beine, die knochen begannen zu splitter, meine beine zu brechen,
dann hört er auf, und setzt sich auf sie, bis sie schließlich komplett abbrechen, und nurnoch dank
der adern und nervenbahnen am rest runterhingen, und hin und her baumeln.
Dann dreht er die stümpfe, und dreht und dreht, bis auch die adern und nervenbahnen rausgerissen werden
Mit einem schlecht koordinierten wurf landen die beinstümpfe im mülleimer.
Nun beginnen sie mir die brust aufzuschneiden, die rippen werden einfach weggebrochen,
wenns nicht so geht, mit hilfe einer zange, und sie beginnen in mir rumzuwühlen, als würden
sie irgendwas suchen, bis sie schließlich etwas schwarzes, festes aus mir herrausholen,
sie haben es dort gefunden wo mein herz schlagen soll.
Dieses schwarze objekt dampfte, und schien schwer zu sein, denn sie mussten es zu zweit
anheben und untersuchen.
Erst nachdem sie mit einer langen spritze etwas injektiert haben, heben sie es mit mühe
an, und stopfen es grob zurück in den körper und verschließen diesen wieder, mit
einem dicken faden.
Dann hacken sie mir mit einem messer den hals kaputt und das letzte was ich noch merke,
ist wie ein letzter, kurzer, aber umso heftigerer schmerz meinen körper durchzuckt
und alle schreie plötzlich verstummen.



Als ich wieder zu mir kam, war ich bereits zuhause, mein zweirädiges vehikel stand unter
dem dach, das zusätzlich, wohl zum schutz vor regen, aus den mauern hervorragt.
Meine Arme und Beine, sind, wie durch zauberhand wieder da, und auch mein kopf
sitzt wieder fest auf meinen schultern, als wenn nichts gewesen wäre,
nur ein leichtes brummen im kopf verspüre ich.
Mein blick streift die Uhr, und ich sehe das es spät ist, so spät das ich jetzt ins bett muss,
denn ich muss ja morgen wieder früh raus...


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