nö :]
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Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Sieben Acht Neun Zehn Elf Zwölf Dreizehn [repeat]


Durch die Stadt wandert der Photograph.
Seine einzige aufgabe ist es, bilder zu machen von Menschen die im begegnen, nur versucht er
das in Der Menschen abwesenheit zu tun, viel schöner ist es doch wenn sie garnicht
wissen das die aufmerksamkeit weniger sekunden auf sie gerichtet ist, und ausserdem
wirkt das viel natürlicher, als ein gestelltes lächeln, wie es jedermann macht, sobald
er oder sie eine kamera sieht.
Ein Foto, das er eben geschossen hat erzählt von einem kleinen Mädchen das weint,
weil die eiskugel auf den boden gefallen ist, obwohl sie sich doch so sehr ein erdbeereis
gewünscht hat, da ihr so unerträglich heiß war, aber die
Mutter, die beiden haben sich an den händen gefasst, eilt weiter, ohne großartig auf
das Mädchen zu achten.
Scheint als hätte Sie etwas vor, oder käme zu irgendeinem treffen oder termin zu spät,
so das sie sich beeilen musste, und das traurige kind, dessen gesicht von den tränchen
ganz aufgelöst schien, einfach ignorierte.
Grade noch mit der Kamera festgehalten, schon waren die beiden auch schon verschwunden.
Hatte die Frau einen Termin?
Vielleicht eilte sie auch nur zu einem EIsstand, und es war garnicht so bös gemeint
wie es eigentlich aussah, denn sie wollte dem Kind ein neues eis kaufen.
Diesmal vielleicht Zitrone?
Vielleicht war sie aber doch genervt, will das Mädchen am liebsten an der nächsten
ecke absetzen und ehlendig verhungern lassen, aber das hätte sie ja nicht machen können,
spätestens nachdem das kleine kind weinend nach der mutter schreien würde wäre ein passant gekommen
und hätte dem mädchen geholfen - so ein Pech auch!
Knapp hinter dem eben geschehenen ist eine Baustelle, an der recht korpulent wirkende,
große arbeiter beschäftigt sind, ekelig schwitzend und oberkörperfrei, da es, wie es das
mädchen recht erkannt hatte, sehr heiß war, war es doch spätsommer.
Einer, den sie Bruno nannten, fasste sich immer wieder an die stirn und wischte sich den
schweiß ab, die sonne schien ihm den tag am meisten zu erschweren.
Trotzdem machte er immer weiter, ständig auf die schweißgetränkte Uhr schauend.
Der Photograph machte genau in dem moment ein Photo indem er beides gleichzeitig tat,
sein gesicht abwischen und auf die Uhr starren.
Doch passierte etwas.
Er schaute nocheinmal auf die uhr und brüllte etwas was man nur schwer verstehen konnte,
doch die anderen arbeiter schienen keine probleme zu haben das zu verstehen, weil sie,
warscheinlich ausgewohnheit, denn sie schauten Bruno nichtmal an, sofort schaufel und
maschine beiseite legten und sich wieder komplett anzogen.
Sicherheitshalber schaute der Photograph auch auf die Uhr, es war 12:30.
Eine schöne Zeit um Mittag zu machen, aber warum sind die Arbeiter in dem moment, als
der Photograph seine uhr fragend anstarrte, weggegangen? Einfach von der Baustelle, auf der
sie eigentlich pause hätten machen müssen weg?
Auf Zum Imbiss? Oder war feierabend? aber warum nur so eine kurze Arbeitszeit?
Der Photograph schaute einmal nach wieviele Photos er heute gemacht hat, 5? 10? oder sogar
15?
Nein, 2.
Er mag es auch nicht immer wieder das selbe motiv zu photographieren, damit er am ende das beste
raussuchen konnte, er will einfach nur eins schießen, denn es kann ja nicht schlecht sein, wenn
es natürlich ist.
Also ging er, mit zwei Photos in der Kamera, nach Hause, oder doch in seinen laden, indem er
die photos sofort entwickelt?
Woher wollen wir eigentlich wissen was er macht?
Vielleicht ist er auch enttäuscht das er nur so wenige Photos gemacht hat, und wirft die photos
später weg.
War er überhaupt photograph?


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